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Im Ruhrgebiet gibt es eine Vielzahl junger Talente, die durch gezielte Förderung ihren Weg machen. Lerne sie kennen und bekomme Ideen für deine eigene berufliche Zukunft.

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Dennis und Nick

Teamfähige Buddys

Dennis und Nick gehen in die 10. Klasse der Hauptschule Paulus–Canisius in Recklinghausen und machen bei dem buddY-Programm mit. Zusammen mit den anderen Buddys an ihrer Schule haben sie ein Schulkiosk eröffnet und sorgen selbstständig dafür, dass alles läuft. Als Buddys haben sie eine ganze Menge gelernt, was sie auch für ihre berufliche Zukunft wichtig finden.

Hallo Dennis, hallo Nick, ihr macht beide bei dem „buddY-Programm“ mit. Wie seid ihr darauf gekommen?
Dennis: „Die Sozialpädagogin unserer Schule hat uns das Programm vorgestellt und uns erzählt, was da gemacht wird. Das hat sich gut angehört, da haben wir uns gedacht: Da wollen wir mitmachen.“

Bei dem BuddY-Programm führen die Schüler eigenständig Projekte durch. Was macht ihr denn als Buddys?
Dennis: „Wir haben einen Schulkiosk eröffnet.“

Und was genau macht ihr da?

Dennis: „Ganz viele unterschiedliche Sachen.“
Nick: „Wir kümmern uns um alles, was an dem Kiosk verkauft wird. Das heißt, wir schmieren zum Beispiel Brötchen oder backen Brezel auf. Wir führen auch die Kasse. Zusammen mit der Sozialpädagogin unserer Schule haben wir vorher überlegt, zu welchem Preis wir alles einkaufen und wie teuer die einzelnen Produkte dann sein müssen, wenn wir sie im Kiosk weiterverkaufen. Wir sorgen auch dafür, dass immer genug von allem da ist.“ 

Das heißt, ihr habt so etwas wie einen Business-Plan aufgestellt? 

Nick: „Ja, so etwas in der Art. Aber auch der Umgang mit den Kunden ist wichtig, also mit unseren Mitschülern.“

Und wie seid ihr darauf gekommen, gerade ein Schulkiosk auf die Beine zu stellen?
Nick: „Wir haben eine Umfrage an der Schule gemacht.“ 
Dennis: „Wir wollten etwas machen, was die Schüler hier wirklich möchten.“ 
Nick: „Die Schüler durften verschiedene Vorschläge machen, wie eine Fußball-AG oder eine Spielzeugausleihe. Es gab eine Abstimmung. Wir haben die Klassensprecher beauftragt, in ihrer Klasse nachzufragen, wer für was ist.“ 
Dennis: „Und so hat sich der Schulkiosk ergeben.“

Wie lange gibt es das Schulkiosk schon? 
Nick: „Seit zwei Jahren.“
Dennis: „Also seit Anfang der 8. Klasse.“

Und, was sagen eure Mitschüler dazu? 
Dennis: „Der Schulkiosk kommt gut an.“
Nick: „Nicht nur bei den Schülern, auch bei den Lehrern.“ 
Dennis: „Wir bekommen gutes Feedback, der Kiosk ist gut angesehen. Manchmal kommen auch Verbesserungsvorschläge von unseren Mitschülern.“ 
Nick: „Ja, ab und zu haben wir auch Highlights wie Waffeln oder Pizzabrötchen“ 
Dennis: „Wir versuchen so viele Wünsche unserer Mitschüler umzusetzen wie möglich. Leider klappt das nicht immer, weil uns die Räumlichkeiten oder schlicht die Zeit fehlen. Aber so etwas wie Waffeln und Pizzabrötchen, das funktioniert gut.“

So wie ihr euch anhört, macht euch das Projekt richtig Spaß. 
Dennis und Nick: „Ja, auf jeden Fall.“

Wie viele Schüler sind bei eurem Schulkiosk dabei? 
Dennis: „Insgesamt sind es so etwa 35-40 Schüler, die das Kiosk zusammen machen.“ 
Nick: „Es gibt vier Gruppen, in denen jeweils etwa 8-10 Schüler sind. Da sind Schüler aus der 7., der 8., der 9. und aus der 10. Klasse bei.“

Was habt ihr für euch gelernt? Gibt es irgendetwas, was ihr für euch mitgenommen habt? Zum Beispiel auch mit Blick auf eure berufliche Zukunft? 
Dennis: „Auf jeden Fall Teamfähigkeit, wie man mit der Kasse umgeht, unter Druck zu arbeiten. Wir müssen ja alles vorbereiten, damit alles fertig ist, wenn der Kiosk aufmacht. Brötchen schmieren, Kasse…Da müssen wir schon alle an einem Strang ziehen, sonst geht das schief, sonst klappt das zeitlich nicht.“ 
Nick: „Ja, würde ich auch sagen, das sind die wichtigsten Dinge. Wir machen das alles mit unseren Mitschülern und den anderen Buddys zusammen“

Und, wisst ihr schon, wie es nach der Schule weitergeht? 
Dennis: „Ich werd Elektriker. Ich denke, da ist Teamfähigkeit auf jeden Fall wichtig – und dass man stressresistent ist. Das habe ich beides hier gelernt.“ 
Nick: „Ich will auch in den Elektro-Bereich. Und ich denke auch, teamfähig zu sein, ist auf jeden Fall wichtig. Und unter Druck arbeiten zu können.“ 
Mehr zu dem buddy-Programm gibt es online.

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