Erfolgsstories

Im Ruhrgebiet gibt es eine Vielzahl junger Talente, die durch gezielte Förderung ihren Weg machen. Lerne sie kennen und bekomme Ideen für deine eigene berufliche Zukunft.

Zuhal

Förderung genutzt

Zuhal studiert zurzeit Soziologie an der Universität Duisburg-Essen und ist ehrenamtlich..

Zuhal studiert zurzeit Soziologie an der Universität Duisburg-Essen und ist ehrenamtlich bei der Türkisch-Deutschen Studierenden und Akademiker Plattform e. V. tätig. Zuvor hat sie ihr Abitur an der Gesamtschule Horst in Gelsenkirchen gemacht.

Hallo Zuhal, auf welche Schule bist du vor deinem Studium gegangen?

Mein Abitur habe ich auf der Gesamtschule Horst gemacht. Vorher war ich auf einer Realschule und habe dann auf ein Gymnasium gewechselt. Mit dem Wechsel bin ich aber nicht wirklich klargekommen, also dieses komplett auf sich selbst gestellt zu sein, was das Lernen betraf. Dann habe ich mich dazu entschlossen, auf eine Gesamtschule zu gehen. Dort gab es gute Förderangebote - das ist auch der Grund dafür, dass ich mich für die Gesamtschule entschieden habe. Durch diese Angebote bin ich gut unterstützt worden. Jetzt studiere ich Soziologie.

Wie bist du auf dein Studienfach gekommen?

Ich möchte später viel  bewirken und ich wollte schon immer studieren. Durch das Projekt "Wer will, der kann - Isteyen yapar!"von der TD-Plattform lernte ich viele Mentoren kennen, die sehr oft auf andere Studiengänge hinwiesen als die typischen, die allen bekannt sind. Auf das Fach Soziologie bin ich aber alleine durch den Hinweis von Suat Yilmaz gekommen. Er ist Talentscout bei „Meine Talentförderung“, ein Angebot der Westfälischen Hochschule, an dem ich auch teilgenommen habe.

Inwiefern haben dir die Gespräche mit den Mitarbeitern von „Meine Talentförderung“ und der TD-Plattform bei der Orientierung geholfen?

Nach mehreren Sitzungen mit Suat Yilmaz sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Studiengang zu meinen Interessen sehr gut passt. Außerdem habe ich viele Einblicke in ähnliche Bereiche erhalten: zum Beispiel durch einen Besuch an der Fachhochschule Dortmund und dem Einblick in den Studiengang Soziale Arbeit. Dadurch konnte ich viele Fragen an die richtigen Personen stellen und selektieren, was genau mir zuspricht.

Auch das Mentoring-Projekt „"Wer will, der kann - Isteyen yapar!" hat mich sehr bei der Orientierung unterstützt. Dadurch bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, etwas „Abstrakteres“ zu studieren. Abgesehen von der Idee konnte ich Einblicke erhalten, die ich so nicht haben könnte. Besonders gut fand ich aber, dass die Projektteilnehmer immer einzeln betrachtet wurden und immer problemspezifisch an das Thema herangegangen wurde. Es konnten alle Fragen rund um das Thema Studium und Ausbildung gestellt werden. Was noch wichtiger ist: Es wurde ein Netzwerk aufgebaut mit Akademikern, die bereit sind, jeder Zeit freiwillig zu helfen und zu unterstützen. Ich denke, zur Schule zu gehen ist etwas ganz anderes als ein Studium zu absolvieren – ohne Netzwerk ist man in einem Studium verloren.  

Findest du es wichtig, Unterstützung bei der Orientierung zu erhalten?

Definitiv.

Ist das Studium denn so, wie du es erwartet hast?

Momentan ist es eigentlich nur „trockene Theorie“, was diesen Studiengang langweilig wirken lässt. Umso größere Erwartungen habe ich was die nächsten Semester und das Praktikum betrifft.

Weißt du schon, wie es beruflich für dich weitergehen soll?

Momentan ist es noch unklar, aber ich sehe mich eher im Bildungswesen oder im Bereich der Förderung.

Gibt es etwas, dass du anderen jungen Menschen mitgeben möchtest, die im Moment überlegen, was sie nach der Schule machen sollen?

Junge Menschen neigen sehr oft dazu, ihr junges Alter zu genießen. Sie sollten aber auch Eigeninitiative zeigen und an angebotenen Projekten teilnehmen, die ihren Horizont ganz bestimmt erweitern werden.  Andere Bildungswege werden den Einen oder Anderen ganz bestimmt beeindrucken und zur Nachahmung motivieren.

 

 

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