Das ist los im Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet ist ständig etwas los im Bildungsbereich. Informier dich über Messen, Ferienangebote und Workshops – es sicher auch etwas für dich dabei.

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Das Ruhrgebiet – ein Hotspot für Studierende

Bildung ist der Schlüssel. Sie öffnet jungen Menschen Türen – in die Hochschulen, in die Unternehmen, in eine gute Zukunft. Bildung und Ausbildung legen damit auch die Basis für den künftigen Erfolg des Ruhrgebiets. Die gute Nachricht: Der akademische Fachkräftenachwuchs bewertet die Region als attraktiven Bildungsstandort. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Reihe „Fachkraft 2020“ für den Initiativkreis Ruhr hervor. Dafür sind im Herbst 2016 bundesweit knapp 21.000 Studierende befragt worden – mehr als 1.300 der Befragten kamen aus dem Ruhrgebiet. Über die Ergebnisse haben die Projektverantwortlichen nun mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des NRW-Zentrums für Talentförderung Gelsenkirchen, des Talentkollegs Ruhr der Westfälischen Hochschule und des Initiativkreises Ruhr diskutiert.

Die Analyse ergibt insgesamt große Übereinstimmungen zwischen den Vorstellungen der Studierenden von einem attraktiven Studienumfeld und den im Ruhrgebiet vorherrschenden Rahmenbedingungen. Die räumliche Nähe bewerten rund 80 Prozent der befragten Studierenden aus der Region als besonders positiv. Mehr als 50 Prozent der Studierenden betrachten zudem den Bildungsstandort als große Stärke der Region. Ein weiterer Pluspunkt ist die niedrige monatliche Warmmiete. Studierende im Ruhrgebiet zahlen laut der Studie für einen durchschnittlichen Wohnraum von 32,5 Quadratmetern rund 248 Euro pro Monat. Zum Vergleich: Außerhalb der Region müssen junge Menschen für knapp 30 Quadratmeter rund 292 Euro aufbringen. Somit verfügen Studierende im Ruhrgebiet über knapp neun Prozent mehr Wohnfläche bei 15 Prozent weniger Kostenaufwand. Dennoch wohnt jeder dritte Studierende im Ruhrgebiet noch bei den Eltern oder bei Verwandten. Besonders groß ist das Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. Zum Sommersemester 2016 war fast jeder zweite Studierende (47 Prozent) aus der Region in einem der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Ingenieurwissenschaften – den sogenannten MINT-Fächern – eingeschrieben.

All diese Potenziale gilt es zu nutzen. Ziel der TalentMetropole Ruhr ist es deshalb, jungen Menschen Perspektiven zu geben. Denn sie machen die Region mit ihren Talenten zukunftsfähig – und sorgen dafür, dass der Bildungsstandort Ruhrgebiet weiter wächst.

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