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Die TalentPerspektiven Ruhr 2017

Zum Abschluss der TalentTage Ruhr 2017 fand die Fachtagung TalentPerspektiven Ruhr im thyssenkrupp Quartier statt. Unter dem Thema „Eltern erreichen – Bildungsbiografien gemeinsam gestalten“ kamen Experten und die zahlreichen Teilnehmer ins Gespräch. Der Austausch über die Rolle der Eltern als Talentförderer und Bildungsbegleiter stand im Mittelpunk. Ausgehend von der Erkenntnis, dass gerade die elterliche Unterstützung wesentlich für das Gelingen von Bildungsbiografien ist, wurden Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten diskutiert,. Gesprächsthema war etwa, welche Förderung besonders Eltern aus sozial schwierigen Umfeldern zu Teil werden sollte oder wie Lehrer, Ausbilder und Förderer für die Arbeit mit Eltern stärker sensibilisiert werden können.

„Es gibt zahlreiche Angebote, die Chancen auf Bildungsaufstiege geben. Wir müssen sie aber auch zugänglich machen. Und wir müssen sie sogar aktiv an die Menschen heranführen. Dazu ist es manchmal notwendig, Umwege zu gehen und herkömmliche Pfade zu verlassen – sei es, die Talente selbst aufzusuchen, ihre Eltern aktiv einzubeziehen oder auch ganz andere Formen des Bildungserwerbs auszuprobieren“, sagte Dirk Opalka, Geschäftsführer der Initiativkreis Ruhr GmbH.

Prof. Dr. Heiner Barz stellte in seinem Impulsvortrag heraus, wie relevant die Einstellungen und Handlungen der Eltern mit Blick auf den Lernerfolg ihrer Kinder sind. Dabei berücksichtigte er verschiedene Faktoren, wie beispielsweise Migrationshintergrund, Bildungsorientierungen und Wertemuster der Eltern.

Ge Anschließend fand eine Diskussionsrunde mit Jörg Belden (Referent für Elternqualifizierung, KWB Koordinierungs-

stelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V., Hamburg), Sandra Neuwaldt

(Fachleiterin VKJ Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten e.V. Essen), Regina Kleff (Beigeordnete für Soziales Stadt Castrop-Rauxel) sowie Beate Moran (Projektleiterin Diesterweg-Stipendium, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main) statt. Im Mittelpunkt standen dabei Best-Practice-Beispiele sowie Antworten auf die Frage, wie gute Elternarbeit ohne großen Aufwand in bestehenden Strukturen integrieren werden kann.

In sechs verschiedenen Themenforen stellten Bildungsakteure aus Stiftungen, Schulen, Kommunen und vielen weiteren Einrichtingen ihre Angebote für Eltern, Lehrer und Unternehmen vor.

Neben der ElternAkademie Ruhr standen folgende Themenforen zur Auswahl:

  • ElternAkademie Ruhr
  • Eltern und Schulen – Gemeinsam stark
  • Elternuniversität
  • Initiative Eltern + Medien
  • MuT – Mütter und Talent
  • Schulmentoren

Weitere Informationen zu den TalentPerspektiven Ruhr gibt es hier.

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