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Lüner Teams räumen beim WRO-Deutschlandfinale ab

Die Roboter AG Sisterbots der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen hat
das Deutschlandfinale der World-Robot-Olympiad (WRO) in Schweinfurt gewonnen. Mit ihrem Medi-Doc-Roboter sicherten sich Samira Bergau, Helen Yildirim und Jana Promesberger den ersten Platz. Das Trio überzeugte mit einem Roboter, der mit Hilfe von Sensoren Patienten untersucht und die Ergebnisse an einen Arzt weiterleitet. Der Mediziner kommuniziert mit den Erkrankten per Kamera-Live-Chat, stellt anhand der Untersuchungsergebnisse des Roboters seine Diagnose und verordnet dann ein Medikament, dass der Roboter ebenfalls auswirft. Mit ihrer innovativen Idee, mit der die Drei den Hausärztemangel in ländlichen Regionen kompensieren wollen, treten sie nun beim Weltfinale der WRO in Costa Rica gegen Teams aus der ganzen Welt an.

Auch die Schollibotic, ebenfalls eine AG der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen, sicherte sich einen Pokal bei dem Wettbewerb. Mit ihrem Agrar-Roboter hatten Tim Erpelding, Erik Tiemann und Ronja Stahlhut bereits den Regionalentscheid in Schwerte für sich entschieden. Am Wochenende hatten die drei Jugendlichen jedoch mit vielen technischen Problemen zu kämpfen.
Ihr Roboter, der mit Hilfe von Sensoren selbstständig Pflanzen auf Krankheiten und Schädlingsbefall untersucht und anschließend Schutz- und Düngemittel dort punktgenau aufbringt, wo es tatsächlich notwendig ist, kam bei der Jury aber dennoch sehr gut an. Deshalb durften sich die Gesamtschüler am Ende als Trost über den Juryaward freuen.

René Hülle, Cedrik Wolfkeil und Kevin Fahrni traten als LUROBOTIX für die Ludwig-Uhland-Realschule Lünen beim Deutschlandfinale an. Auch sie brachten einen Pokal mit nach Hause. Ihre Urban-Gardening-Idee kam bei den übrigen Wettbewerbsteilnehmern so gut an, dass sie sich am Ende über den Team-Award freuen durften, den die Jugendlichen selbst vergeben.

Auch die Kellerkinder, eine AG der Städtischen Gesamtschule Schwerte, präsentierte sich in Schweinfurt. In ihrer Wettbewerbskategorie war die Konkurrenz allerdings so groß, dass es für einen Sprung aufs Treppchen leider nicht reichte.

„Sustainbots - Robots for Sustainability" lautet das Motto bei der diesjährigen WRO. „Die Kinder und Jugendlichen mussten sich im Rahmen des Roboter-Wettbewerbs mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen", erklärt Anica Althoff vom zdi-Netzwerk Perspektive Technik der WFG. Sie begleitete die Teams aus dem Kreis Unna zum Deutschlandfinale und ist sehr stolz, dass gleich drei AGs so erfolgreich waren und das wieder ein Team aus dem Kreis Unna die Region im Weltfinale vertritt.

Die Teilnahme der Teams aus dem Kreis Unna wurde durch viele regionale Spenden möglich. Die KARL-KOLLE-Stiftung übernahm beispielsweise die Startgebühren. Genauso wie das zdi-Netzwerk Perspektive Technik möchte die Stiftung einen Beitrag zur Technikförderung der Kinder und Jugendlichen im Kreis Unna leisten. Dazu unterstützt die Stiftung die Aktivitäten des bei der WFG angesiedelten zdi-Netzwerkes Perspektive Technik seit mehreren Jahren.

World-Robot-Olympiad

Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Roboterwettbewerb, der Kindern und Jugendlichen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtern und sie für einen Inge-nieur- oder IT-Beruf motivieren soll. Die WRO-Wettbewerbe kombinieren den Nervenkitzel eines Sportevents mit einer schulischen Herausforderung, einen LEGO® MINDSTORMS Roboter zu bauen, zu designen und zu programmieren. Im Rahmen des Wettbewerbs haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, wertvolle praktische Erfahrungen in der Arbeit mit den Robotern zu sammeln. Deutschlandpartner der WRO ist der Verein „TECHNIK BEGEISTERT".

Das zdi-Netzwerk Perspektive Technik
Das zdi-Netzwerk Perspektive Technik der WFG Kreis Unna widmet sich mit vielfältigen
Angeboten an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf der Nachwuchsförderung
und Berufsorientierung für technikorientierte Branchen. Es wird von der Stiftung Weiterbildung
der Wirtschaftsförderung Kreis Unna koordiniert. Das Netzwerk unterstützt beispielsweise mehr als 20 Roboter-AGs in der Region.

Die KARL-KOLLE-Stiftung
Die KARL-KOLLE-Stiftung ist zum Zwecke der Förderung von Wissenschaft und Forschung, der Förderung von Bildung und Erziehung sowie von Menschen in besonderen Lebenslagen, hier aber im Wesentlichen durch die Förderung gemeinnütziger Organisationen, gegründet worden. Zentrale Aufgabe der Stiftung ist es, die Förderung von Wissenschaft und Forschung voranzutreiben. Eine weitere wichtige Aufgabe der KARL-KOLLE-Stiftung besteht in der Förderung von Bildung und Erzie-hung, insbesondere von jungen Menschen im In- und Ausland durch Zuschüsse zu Bildungsprojekten, die eine besondere Nachhaltigkeit erwarten lassen.

Zur Original-Beitrag geht es hier.

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